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Die Schule und die Rocker 17

Die Schule und die Rocker 17



von Andrew_K

Eliteschule Westerburg

„Julia? Wie sehe ich aus?”
„Verkleidet, Boss.”

Max rollte mit den Augen, während Julia, die in ihrem Hosenanzug einfach umwerfend Professionell aussah, seine Krawatte richtete.

„Ich kann ja schlecht in kurzer Hose und Shirt hier herumlaufen. Wie sehen die Schülerinnen aus?”
„Angezogen und verkleidet.”
„Sehr witzig. Heute ist ein großer Tag. Heute werden wir offiziell als Elite-Schule anerkannt.”
„Da haben wir auch alle einiges für getan. Es wird dir keiner deswegen in die Parade fahren.”
„Du glaubst, ich mache das für meine eigene Eitelkeit?”
„Ein bisschen denke ich schon.”
„Okay, vielleicht ein bisschen”, gab Max zu. „Aber es ist auch was anderes. Es ist der letzte Schritt zu einer Negierung des alten Lebens der Mädchen.”
Julia sah ihn ernst an: „Das verstehe ich nicht ganz.”
„Naja, es ist doch so, dass die alle in ihrem Lebenslauf eine Lücke haben. Da können sie noch so gute Noten von einer kleinen Schule im Westerwald haben, wie sie wollen, das wird immer ein Manko bleiben. Es ist aber was anderes, wenn die Eins von einer Schule kommt, die den Ruf hat, ihre Schüler bis aufs Äußerste zu fordern. Einer Elite-Schule. Dann spielt es keine Rolle mehr, was da für Lücken im Lebenslauf sind.”
„Wenn man die Mädchen erst einmal kennen gelernt hat, braucht es den Lebenslauf sowieso nicht mehr. Die sind besser als ich je war. In dieser Schule wäre ich als Schülerin gnadenlos untergegangen.”
„Das weiß draußen aber keiner. Und da haben die nur das Stück Papier in der Hand und die Mädchen werden gnadenlos aussortiert.”
„Aber der erste Jahrgang ist doch problemlos untergekommen? Und die Mädels in den Studiengängen machen den anderen Studenten auch schon eine lange Nase, habe ich gehört.”
„Ja, aber da waren es noch 20 Mädels, bald werden wir sie nicht mehr nur bei uns selber unterbringen. Sie werden sich mit den anderen in der Welt messen müssen. Dann ist das Spiel ein ganz anderes. Du warst selber Personalchefin. Was hast du mit Lebensläufen gemacht, die unerklärliche Lücken hatten?”
„Ich habe sie weggelegt”, gab Julia nachdänklich zu.
„Siehst du, Julia. Die anderen werden nicht anders reagieren. Und am Ende werden sie genau da landen, wo wir sie abgeholt haben, im Puff. Und sie werden denken, dass wir sie hier belogen haben, als wir ihnen sagten, dass es ein anderes Leben gibt als das, wenn man sich nur gut genug anstrengt. Aber mit einem Zeugnis einer anerkannten und ausgezeichneten Eliteschule mit sehr gutem Ruf sieht die Welt vollkommen anders aus.”
„Da hast du recht. Trotzdem sehen alle verkleidet aus. Und die Zugänge zum Herrenhaus habe ich auch alle verriegelt.”

Max sah sie mit hochgezogener Augenbraue an.

„Das Wohnzimmer und das Spielzimmer im Keller wolltest du den Prüfern auch zeigen?” grinste Julia.
„Nein, besser nicht. Einen Tag werden die Mädels auf das Wohnzimmer verzichten müssen.”
„Und auf sexuelle Anzüglichkeiten”, sagte ein Stimme neben den beiden.
„Hallo Roland. Gehörst du mit zum Prüfungsteam?”
„Nein, ich wollte trotzdem schauen, wie sich deine Mädels schlagen.”
Roland war der externe Prüfer, der die Abiturprüfung im letzten Jahr abgenommen und dabei nach kurzer Zeit vor einer nackten Klasse gesessen hatte.

„Sie haben versprochen, dass sie sich benehmen.”
„Kannst du ihnen das Versprechen auch für die nächste Abiturprüfung abnehmen?”
„Warum sollte ich das tun? Ich werde ihrem persönlichen Erfolg nicht wegen einer lächerlicher Kleiderordnung im Wege stehen.”

Roland seufzte. Der fünfzigjährige Mann hatte trotzdem an der Schule einen Narren gefressen und sich für die nächsten fünf Jahre als Prüfer verpflichtet. Auch weil er sich sagte, dass wohl kaum ein anderer abgeklärt genug war, bei jungen attraktiven Frauen mit überschäumenden Sexappeal so ruhig zu bleiben. Er war nicht schwul oder so. Er stand halt nur auf mehr Reife bei den Frauen. Leider war Anemi vergeben.

„Es wird schon schiefgehen”, sagte er und ging zum Lehrerzimmer um Dolores und Anemi abzuholen.

In der Klasse maulte gerade Mia rum.
„Wer hat denn die Uniformen wieder ausgegraben?”
„Das war Melanie, warum?” sagte Ines grinsend. Sie wusste, das Mia Röcke hasste.
„Weil ich auch nur eine Bluse hätte anziehen können, da würde ich mich genauso unbekleidet fühlen. Hoffentlich kommen die bald. Ich will in meine alten Sachen.”
„Die kommen in zehn Minuten, wenn sie gut herfinden. Und dann will ich auch dein bestes.”
„Ich gebe immer mein bestes.”
„Ich meine dein Benehmen, dein schulisches. Einfach in die Klasse rufen, dass die Muschi juckt ist kein Benehmen für eine Schülerin.”
„Oh, stimmt. Werde mich zurückhalten.”
Der Rest der Klasse lachte.
„Okay, wo waren wir stehen geblieben?”
„Bei der Frage, warum Napoleon immer seine Hand in der Jacke hatte.”
„Ach ja, richtig. Er hatte Gicht. Wer kann mir die möglichen Gründe dafür nennen?”

Im Keller schraubte gerade Natascha die letzte Platte der Verkleidung fest, die zu den Gefängnisräumen führten. Noch waren die beiden Frauen, von denen eine eigentlich keine war, in den Räumen eingesperrt. Die beiden waren sie nicht rechtzeitig losgeworden. So mussten sie dafür sorgen, dass sie auch nicht durch Zufall gefunden wurden.
Dann begab sie sich Richtung Turnhalle, wo sie heute für die Mädels ein Zirkeltraining angesetzt hatte, dass sich gewaschen hatte. Der Schweiß würde in Strömen fließen und wenigstens etwas für schöne weibliche Ansichten sorgen, wenn sich die gewissen Körperstellen durch durchgeschwitzte Shirts drückten. Wenn Max das wüsste, würde er es ihr verbieten. Sie grinste. Vor allem ihre Schülerinnen waren davon nur bedingt begeistert.
„Anna, würdest du dich bitte mehr anstrengen? Oder soll ich die Stangen herausfahren?”
„Okay Boss, fahr die Stangen raus, dann zeige ich denen eine echte Show, nicht diesen Mist.”
„Zum dran hochklettern.”
„Achso, dann behalte ich die Seile.”

Natascha steckte gerade die Pfeife in den Mund, um die Klasse zu Hock-Strecksprüngen aufzufordern, als die Prüfer in die Klasse kamen. Sie ließ sich jedoch nicht beirren. Auch die Mädels ließen sich nicht ablenken, nur ließen sie nun die Sprüche weg, die manch ein Schweißtropfen bei ihnen auslöste.

Die Prüfer waren mehr als nur ein bisschen beeindruckt. In keine der Klassen hatten sie Ausrutscher gesehen. Alle Schülerinnen schien hoch motiviert an ihren Aufgaben zu sitzen. Es war schon fast wie ein einstudiertes Schauspiel. Nur für sie. Aber auch als sie ein relativ junges Mädchen aus einer der Abiturklassen zogen und nach dem aktuellen Vorstellungen zum Thema Elektronen im Atommodell befragten, war die Antwort so umfassend, dass ihnen kaum noch Zweifel blieben. Sie hatten Sophie gefragt und wenn sie ein Frage in Erdkunde gestellt hätten, wäre sie gnadenlos unter gegangen. Aber das hatte sie auch abgewählt.

Jetzt wurde es Zeit, dass die Kinder sich zur großen Pause trafen. Die Cafeteria füllte sich mit schwatzenden Mädchen, die lachend durch die Gänge schritten. Keiner lief, keiner prügelte sich, um die besten Plätze zu bekommen. Es war eher so, dass sie sich absprachen und der eine den Nachtisch und andere die Suppe in großen Schüsseln besorgten. Wieder andere hatten das Besteck, die Teller und Gläser auf den Tisch gestellt.

Den Tisch für die Prüfer hatten sie dabei einfach mit gedeckt und auch schon Schüsseln mit der Suppe drauf gestellt. Keiner hatte diesbezüglich eine Anweisung gegeben. Einen Tisch für Lehrer schien es nicht zu geben. Sie saßen auch während des Essens zwischen den Schülerinnen und manche schienen weiter zu unterrichten, wenn einige noch Fragen hatten.

Die Prüfer sahen sich das an. Sagten, dass dies die ungewöhnlichste Schule sei, in der sie je gewesen waren. So viel Lerneifer wäre nicht normal. Sie holten sich eine von Eskels Schwestern an den Tisch und bemerkten sofort, wie einige der Anwesenden nervös wurden. Merkwürdigerweise waren es eher die Schüler als die Lehrer, die dieses Verhalten an den Tag legten. Das Mädchen schaute sich auch immer wieder zu den anderen um und war sich sehr unsicher.

„Du musst keine Angst haben. Du darfst ganz offen sprechen.”
„Ich möchte nur nichts falsch machen.”
„Macht es dir Spaß, hier zu lernen?”
Das Mädchen strahlte sofort los: „Klar, ich hab noch nie so viel gelernt wie hier. Die Lehrer machen das voll interessant für uns. Sie erklären es auch total cool.”
„Was ist dein Lieblingsfach?”
„Chemie bei Sophie. Die macht immer so tolle Versuche mit uns.”
„Wer von den Lehrern ist Sophie?”

Da wurde das Mädchen unsicher. Sie schaute zu einem älteren Mädchen, dass ihre Schwester zu sein schien. Die nickte und das Mädchen sah zurück zum Prüfer.

„Sophie ist keine Lehrerin. Sie macht hier ihr Abitur. Das da vorne ist Sophie.”

Sophie war im gleichen Alter wie das Mädchen und schaute nun lächelnd auf, als sie ihren Namen hörte.

„Warum unterrichtet euch eine Schülerin?”
„Weil es ihr Spaß macht und sie so die Grundlagen festigt, sagt sie. Sie will das nächstes Jahr mit meiner großen Schwester in Bonn studieren.”
„Was sagen deine Eltern dazu, dass ihr hier auf der Schule so große Fortschritte macht?”

Wieder drehte sich das Mädchen zu ihrer Schwester um, die wieder einfach nur nickte.

„Eskel ist die einzige Familie, die ich noch habe. Meine Eltern sind tot”, sagte sie dann. „Aber das ist nicht schlimm. Alle meine Schwestern sind hier auf der Schule untergekommen. Wir werden hier gut behandelt und können viel lernen.”
„Das tut mir Leid zu hören. Wer bezahlt denn dann eure Schule?”
„Das macht meine Schwester Eskel.”
„Wovon?”
„Sie hilft in Frankfurt aus beim” in dem Moment war Eskel aufgesprungen.
„Ich arbeite bei einem Club als Kellnerin”, sagte sie. „Es ist ein Dunkellokal.”
„Ah das kenne ich. Da war ich auch schon mal. Jetzt weiß ich ja, wer mich da mal gefüttert hat.”

Gerade noch so die Kurve bekommen, dachte Eskel. Striptease in einem Bordell wäre wohl die falsche Antwort gewesen. Und das der Kellnerjob nicht für eine normale Schulgebühr von 10 Schwestern reichen würde, fragte Gott sei dank gerade auch keiner. Immerhin lag der Satz bei amtlich festgelegten 180 Euro pro Monat. Keine der Mädchen bezahlte diesen Satz. Eskel fragte sich gerade, wie die Schule sich überhaupt finanzierte. Alle betrieben so einen großen Aufwand. Die Ausstattung war vom feinsten. Das wusste sie, weil sie es sich von den jüngeren hatte erzählen lassen. Und dann noch das Gehalt der neuen Lehrer. All das konnte schnell in die Millionen gehen. Und dann war da noch die Prämie für gute Leistung. Sie alle wurden fürs hier sein bezahlt. Was wenn der Schule mal das Geld ausging? Wo würden sie dann hin gehen müssen. Hatten ihre Schwestern noch eine Chance? Oder die anderen?

Natascha fiel auf, dass Eskel etwas wirklich schwerwiegendes beschäftigte. Also nahm sie sie beiseite.
„Was ist los?”
„Ich mach mir Sorgen um meine Schwestern.”
„Warum? Es geht ihnen doch gut hier.”
„Ja, aber wie lange noch?”
„So lange, bis sie auf eigenen Füßen stehen können und bereit sind, den Schritt in die Welt zu gehen.”
„Wenn die Schule solange durchhält.”

Natascha schaute sie belustigt von der Seite an.

„Was hat das denn mit der Schule zu tun?”
„Wir werden doch immer mehr. Und wir sind alle zusammen teuer und kosten nur. Irgendwann werden sich die Herren uns nicht mehr leisten können. Sie kommen ja jetzt schon immer weniger her.”
„Die Gründungsväter? Die kamen schon früher immer nur Phasenweise. Die haben sich hier nur 3 oder vier mal im Jahr getroffen. Auch meist nur im Sommer. Das ist heute auch noch so. Sie kommen in den Ferien, um die neuen durch ihr „Hobby” nicht so sehr zu verwirren.”
„Also sind wir ihnen lästig.”
„Nein, absolut nein. Aber sie sind alle sehr beschäftigte Menschen. Unternehmer, Führungskräfte. Da hat der Arbeitstag 12-14 Stunden und manch ein Wochenende ist keines. Aber sie lassen sich ständig über die Fortschritte von Max berichten.”

Eskel war noch immer nicht zufrieden.

„Aber so viel Geld. Wer gibt soviel Geld für uns, ohne dass wir es zurückgeben können.”
„Alle tun es. Und es werden immer mehr. Kannst du dich an den Prüfer aus dem letzten Jahr erinnern? Der spendet jeden Monat 100 Euro an die Stiftung der Schule. Dann sind da die Eltern von Katharina und Lea-Marie. Sie zahlen jeden Monat den vollen Regelsatz, auch wenn man ihnen gesagt hat, dass es nicht notwendig ist. Jennifer, sie arbeite kostenlos im Bordell, alles was sie dort erwirtschaftet geht in die Kasse der Schule. Und das machen alle der ersten.”
„Soll ich das auch machen?”
„Hast du einen Job, in dem du regulär Geld bekommst?”
Eskel schüttelte den Kopf.
„Genau aus diesem Grund würde ich es bei dir nicht annehmen. Die anderen haben den Schritt in ihre Selbstständigkeit vollendet. Darum nehme ich diesen Dienst an.”
Natascha schaute zu den anderen Tischen, wo gerade Dolores mit Julius über einen Tausch von Schülerinnen redete, die schon weiter waren, als es zuerst den Anschein hatte.
„Was glaubst du, was hier Dolores verdient?”
„Keine Ahnung, drei bis viertausend Euro?”
„Etwa fünfzehnhundert.”

Eskel schaute sie verwirrt an. Das war ungefähr der Mindestlohn. Warum sollte jemand so wenig verdienen wollen? Natascha sah es an ihrem Gesicht, was sie dachte.

„Warum denkst du ist das so?”
„Sie brauchen nicht mehr?”
„Und warum brauchen sie nicht mehr?”
„Weil …” Eskel wollte ihr nicht gestehen, was sie dachte, obwohl sie genau wusste, dass es genau so war. „… weil sie zur Familie gehört, wie wir alle. Also ist sie mit dem Minimum glücklich, weil wir ihr den Rest mit unserer Liebe geben.”

Natascha nahm Eskel in den Arm.

„Du hast es erfasst, kleines. Wir alle sind hier Familie. Deswegen funktionieren wir und das wird uns auch in Zukunft stark machen. Und das werden wir auch sein müssen. Für Mädchen wie deine Schwestern. Wie Mädchen wie uns beiden. Gegen diese Typen, die uns das wegnehmen wollen.”

Es dauert etwas, bis die beiden voneinander ließen. Sie gingen gemeinsam zu Nataschas Unterricht, die nun Sport mit den kleinen Aufmüpfigen hatte, die noch nicht so recht den Sinn in Sport sahen. Viele davon waren Eskels Schwestern. Das sie nun dabei war und mit Natascha die ganzen Übungen vormachte, sorgte dafür, dass die kleinen nun doch mitzogen. Am Ende zog Eskel mit Natascha die große Matte aus dem Gerätelager und befahl allgemeines Toben, was begeistert aufgenommen wurde, bis alle vollkommen fertig in der Dusche verschwanden.

„Und genau das ist unbezahlbar”, sagte Natascha, bevor sie auch die Halle verließen. „Das hat sonst keiner.”

Als gegen Abend die Prüfer weg waren, kehrte wieder die Normalität in die Schule. Mia hatte wieder ihr obligatorisches Longshirt an und stand mit dem Akkuschrauber neben Natascha, die die erste Platte von der Verbauung löste.
„Warum gehst du immer wieder zu dem hin? Das macht dich doch jedes mal fertig”, fragte sie.

Natascha ließ die Arme sinken.

„Ich denke, ich bin noch nicht fertig. Ich will wissen, warum er es getan hat. Was ihn dazu veranlasst hat, das zu tun.”
„Weil sie es können und wir können in dem Moment nichts”, sagte Mia. Natascha schaute sie an.

Manchmal vergaß sie, dass Mia eine von ihnen war, auch wenn es bei ihr nie zum entscheidenden Moment kam. Und doch hatte sie alles verloren, was einmal eine Familie oder eine glückliche Kindheit hätte sein können.

„Sie machen es wegen der Macht, die sie über einen haben können. Und das weil sie eigentlich keine wirkliche Macht haben. Deshalb machen sie es mit den kleinsten, weil ihnen erwachsene Frauen einfach nur in die Eier treten würden. Sie sind in Wirklichkeit vollkommen armseelig. Sie versuchen es zwar noch, aber schon beim kleinsten Widerstand weichen sie da zurück. Und deshalb verstehe ich nicht, was du noch bei ihm willst. Er wird dir nichts von dem zurückgeben, was er dir nahm. Auch wenn du es aus ihm heraus prügeln willst, er hat es einfach nicht.”

Natascha fragte sich manchmal, wie Mia an so viel Weisheit kam. Dann dachte sie daran, dass sie ja nun quasi die Tochter von Max und Ines war. Es war Max, der da aus ihr sprach. Er färbte in seiner Art auf alle in seiner Umgebung ab. Ines konnte das auch mit dem vernünftigen Nachdenken, wo sie immer nur impulsiv reagierte. Sie waren schon eine merkwürdige Sammlung von Menschen.
Sie ging hinein und zu den Raum, wo ihr Vergewaltiger noch immer nach der OP an das Bett gefesselt war. Es wurde Zeit, die Verbände abzunehmen und sich das Ergebnis anzusehen. Mia war dabei ihre Assistentin. Er, bzw. sie, lag da und Natascha sah die Hände zu Fäusten geballt. Eine Hand lag auf ihrem Rücken und schob sie auf ihn zu.

„Mach nur deinen Job. Mehr ist nicht mehr zu machen”, sagte Mia und reichte ihr die Schere.
Natascha schnitt die Verbände auf und legte so nach und nach den Körper vor ihr frei. Er schaute sie dabei die ganze Zeit mit wütenden Augen an. Er hatte einen Ballgag im Mund, weshalb er nicht sprechen konnte. Diesen nahm sie jetzt heraus. Sofort kamen einige wütende Beschimpfungen aus diesem Mund, bis der Mann merkte, dass etwas mit seiner Stimme nicht stimmte. Sie klang wie unter Helium.

„Was habt ihr mit mir gemacht?”
„Wir haben dir dein Leben genommen, ohne dich zu töten”, sagte Mia mit einem Grinsen.
„Warte, bis ich frei bin. Und das wird passieren. Ich könnt mich nicht ewig festhalten. Ich werde euch beide ficken. Und wenn ihr fertig seit, werfe ich euch einfach weg.”
„Damit könntest du ein Problem haben”, sagte Mia und schnitt den Verband um seinen Schritt auf.
Sie berühte das, was Erwin ihm noch von seiner Eichel als neue Klitoris übrig gelassen hatte.
„Mit so unglaublich wenig würde das Monate dauern.”

Sie griff zu einem Spiegel und zeigte ihm seine neue Neovagina.

„Willkommen in der Welt der Frauen. Wir haben uns alle Mühe gegeben, dass sie es nicht mehr so weit haben.”
Er starrte nur: „Das ist nicht wahr, das kann nicht wahr sein.”
„Das war noch nicht alles. Auch deine Brüste können sich wirklich sehen lassen. Nur das mit dem Kinderbekommen wird schwer. Es gab einfach niemanden, der dir freiwillig eine Gebärmutter geben wollte.”
Er zerrte an seinen Fesseln.
„Das werdet ihr bereuen. Ich werde euch kriegen. Ich mache euch fertig.”
„Das wird schwer werden. Wir haben da einen Markt gefunden, dort werden speziell so alte Schabracken wie du und deine Schwester… oh Entschuldigung, sie wahr ja mal deine Frau. Also wo so Typen wie ihr angeboten werden. Araber stehen voll auf blonde Prachtweiber. Sie gehen mit denen nur nicht immer ganz zimperlich um. Aber da hast du ja schon deine Erfahrungen und du hast ja an deinen Opfern gesehen, wie man – Entschuldigung – Frau sich da am besten hingibt.”

Mia ging zu einem Regal und holte dort ein Halsband hervor. Sie legte es dem Typen an. Das Ende der Leine reichte sie Natascha.

„Würdest du bitte die Hündin zu der anderen bringen? Sie soll doch nochmal die Gelegenheit bekommen, sich auszusprechen.”

Natascha nahm die Leine mit hochgehobener Augenbrauen entgegen. Sie sah den Knopf am Ende. Sie drückte probeweise drauf. Sofort zuckte der Typ herum, sie grinste breit.

„Ich wusste nicht, dass wir so etwas haben?”
„Habe ich in einer Kiste in der Schreckenskammer gefunden. Muss schon länger da gelegen haben. Dachte, es könnte dir gefallen, deine Hündin etwas zu führen. Aber nicht so weit.”

Mia schnallte den Typen los und sprang außer Reichweite, als dieser sich Mia schnappen wollte. Aber der Knopf brachte ihn zu Fall. Nach zwei weiteren Stößen gab er auf und winselte auf dem Boden herum, dass er nun artig sei. Er würde alles machen. Natascha starrte ihn nur an. Dann führte sie den kriechenden Kerl aus dem OP in die Zelle, wo seine Frau in der Ecke kauerte und ließ ihn frei. Diese starrte ihn nur an. Sie erkannte ihn nicht.

Als Natascha wieder draußen war, fragte Mia nun, ob sie es verstehen würde.
„Ja”, sagte Natascha. „Ein paar kleine Stromstöße und ich habe die Macht über ihn gespürt, wie ich sie auch über jeden gespürt habe, die ich je den Bullenreiten zugeführt habe. Aber es brachte nichts von dem zurück, was sie mir genommen haben.”

Mia trat an Natascha heran und nahm sie in den Arm. Erst da war es wieder so, wie es sein sollte. So wie es vor dem Ganzen hätte laufen können. Einfach nur friedlich bei einem Menschen sein, der einen einfach nur so nahm, wie man war. Ohne das dabei etwas wie Macht oder Beherrschung eine Rolle spielten.

„Jetzt müssen wir die einfach nur noch loswerden und alles ist gut.”

Zwei Wochen später saß Johannes mit zwei Frauen in Kuhkostümen auf einem Sklavenmarkt in Afrika. Dass es die noch gab, lag an den verworrenen politischen Verhältnissen nach dem arabischen Frühling. So war Afrika zu einem Spielfeld für mutige Perverse geworden, die sich der Gefahr bewusst waren, das man hier auch selber unter die Räder kommen konnte, wenn man nicht mit dem nötigen Kleingeld auftauchte.

Auf dem speziellen Markt wurden nur Frauen eines bestimmten Alters angeboten. Die meisten von ihnen waren tatsächlich freiwillig hier. Die beiden Angebote, die im Käfig hinter Johannes nach einem Käufer suchten waren das natürlich nicht. Sie würden also nur von einem ganz bestimmten Klientel gesucht. Trotzdem sah Ines plötzlich einen Mann, der ein zu junges Angebot für diesen Markt hatte.

„Dürfen wir als Verkäufer auch kaufen?” fragte sie leise.
„Wir dürfen auch kaufen. Warum?”
„2 Uhr.”

Alle drei sahen zu dem Stand, wo der jungen schwarzen Frau gerade die Zähne untersucht wurden. Es sah nicht danach aus, als wenn sie das Freiwillig über sich ergehen ließ.

„Warum sie? In ganz Afrika wirst du solche Mädchen finden.”
„Aber wir sind jetzt hier. Wenn wir jetzt wegsehen, dann ist sie verloren. Einer gerettet ist einer mehr.”
„Wir sind Verkäufer. Das ist ein merkwürdiges Argument.”
„Nur das die Keule und ihr Macker diese Behandlung verdient haben”, stellte in dem Moment Natascha von der anderen Seite fest. „Geh hin und kauf das Mädchen.”
„Und wenn sie es wollte? Die meisten Frauen sind deshalb hier.”
„Sieht sie so aus, als wenn es so ist?”

Johannes zuckte mit den Schultern und stand auf.

„Schön lieb sein.”

Nach wenigen Metern war er bei dem Verkäufer und maß ihn mit einem kurzen Blick aus seinen zwei Metern Höhe.

„Wie viel für das kleine Fickstück?”
„Sie wollen nichts über sie wissen?”
„Ich sitze seit zwei Stunden da drüben. Was haben sie also den zwölf Käufern, die alle schon wieder abgewunkenen haben, noch nicht gesagt, was den Wert ihres Objektes steigern könnte?”
„Sie ist noch Jungfrau.”
„Auf diesem Markt ist das ein Nachteil. Sie werden sie wieder nach Hause mitnehmen, wenn sie mir keinen guten Preis nennen.”
„Zehn.”

Johannes drehte sich um und wandte sich zum gehen.

„Acht.”
„Sehen sie meinen Stand? Die rechte? Sie ist eine acht auf diesem Markt. Ich biete ihnen zwei.”
„Wollen sie mich arm machen?”
„Das Frischfleisch kann sie maximal 100 gekostet haben. Das zwanzigfache ist ein Realer Preis. Meine Ware kostet das schon bei der Aufnahme. Das wüssten sie, wenn sie sich mit ihrer Ware nicht verirrt hätten”, sagte Johannes und drehte sich zu dem Verkäufer um. „Ich handele auch mit anderer Ware. Und wenn ich es mir genau überlege, wären Sie etwas, für den ich einen Käufer finden würde.”

Der Mann begann sich unter den Augen von Johannes zu winden.

„Okay, zwei.”

Johannes zog seine Tasche heraus und reichte dem Mann zweitausend Dollar und nahm das Mädchen an der Kette geführt mit sich mit. Wieder an seinem Stand sah er, dass seine beiden Begleiterinnen nun zusammen auf einer Seite hockten, mit etwas Abstand zwischen sich. So war klar, wo sie die kleine hin haben wollten. Er seufzte.

„Knie dich hin”, sagte Johannes auf deutsch und erwartete nicht das eine entsprechende Antwort kam.
„Nein”, sagte sie und schüttelte den Kopf. Johannes sah sie verwundert an.
„Mädchen, knie dich bitte zwischen meinen Boss und meine Frau.”
Das Mädchen hob eine Augenbraue und hockte sich dann Weisungsgemäß auf den Boden.
„Wer ist der Boss und wer die Frau”, fragte sie.
„Das würde ich auch gerne wissen”, sagte Natascha. „ich dachte bisher, dass ich beides bin.”
„Natascha, du bist nur bei den Rockern und bei euch im Schlafzimmer Boss. In der Schule bin ich es wohl”, stellte Ines mit einem Kichern fest.
„Das werde ich trotzdem nochmal mit ihm diskutieren müssen.”
„Wird Zeit, das wir die alten Schlampen loswerden. Der Anzug juckt langsam.”
„Ines, stell dich nicht so an. Ich habe früher Tage in dem Ding zugebracht.”

Johannes beugte sich zu den dreien runter.

„Könnt ihr mal aufhören, bevor das einer mitbekommt.”
„Ja, Meister.” kam eine zweistimmige Antwort von seinen Kühen. Das Mädchen schaute verwirrt.

Johannes schüttelte den Kopf.

Es dauerte nochmal drei Stunden und sie waren die beiden für einen recht ansehnlichen Preis an einen Beduinen losgeworden, der vor allem an Herrn Neumann besonderen gefallen fand. Er nahm ihm noch auf dem Markt in den Käfigen das erste mal durch. Sie würden ihn wohl nicht wieder sehen. Im Hotel schälten sich alle erst einmal aus den Kleidern und verschwanden unter der Dusche, außer dem Mädchen, dass noch immer mit der Kette am Bett fest war. Als sie wieder rauskamen und sich so wie sie waren auf das Bett setzen, Johannes mit seiner Frau in seinen Armen, ließen sie das Bild eine Zeit lang auf die Frau wirken.

„Was passiert jetzt”, fragte diese nach einiger Zeit, als sie es Leid war, von allen angestarrt zu werden.
„Jetzt erklärst du uns, warum du so gut deutsch sprichst.”
„Weil ich es auf der deutschen Schule in Nairobi gelernt habe.”
„Okay. Wo willst du hin?”

Das Mädchen machte daraufhin ein düsteres Gesicht. Dann drehte sie sich traurig weg.

„Woher soll ich das wissen. Ich bin doch nun euer Eigentum.”
„Mit dem wir machen können, was wir wollen. Es zum Beispiel nach Hause schicken.”
„Das es nicht mehr gibt.”
„Dann könnten wir dich auch mitnehmen, nach Deutschland, auf eine Schule für besonders aktive und verrückte”, meinte Johannes und bekam sofort von beiden Frauen einen Schlag. „Au, aber ich habe doch recht.”
„Ja, aber das ist doch nichts, was man neuen sofort auf die Nase binden muss. Das merken die früh genug.”
„Zum Beispiel wenn sie mitbekommt, wenn die Lehrer mitten im Wohnzimmer vögeln?”, fragte Natascha unschuldig.
„Wer macht denn so etwas?” Ines sah fragend zur ihr rüber.
„Titus und Sina. Wusstest du nicht, dass die ein Paar sind?”
„Nein, aber jetzt.”
Wieder zu dem Mädchen gewand: „So wie willst du es haben? Sollen wir dich hier frei lassen oder kommst du mit uns?”
DasMädchen hob die Kette und fragte: „Habe ich eine Wahl?”

Ines krabbelte auf sie zu, bis sie ganz nah war. Dann tippte sie mit dem Finger gegen den Verschluss der Halsbandes und sagte: „Man hat immer ein Wahl. Zum Beispiel wenn man vollkommen alleine in einem Zimmer hocken bleibt, obwohl man einfach nur das Halsband öffnen müsste und gehen kann. So etwas ist dann auch eine Entscheidung, nämlich die Gewalt des Halsbandes zu akzeptieren, obwohl sie nicht da ist.”

Das Mädchen fasste an das Halsband, bemerkte den Verschluss und öffnete ihn. Als das Halsband auf dem Boden landete, atmete sie durch.

„Du bist noch Jungfrau? Warum?” Fragte Ines.
„Es ist einfach so”, sagte die dunkelbraune Schönheit.
„Und es liegt nicht daran, dass du auf Frauen stehst?”
„Woher weißt du das?” fragte das Mädchen.
„Weil du mich seit dem ich auf dem Bett sitze nicht aus den Augen lässt und wenn du mich mal nicht ansiehst, dann schaust du zu Natascha. Johannes würdigst du keines Blickes, obwohl sein Schwanz dank Natascha aufrecht steht.”

Ines kam noch näher und war nun so nah, dass sich das Mädchen nur nach vorne neigen musste, dass sie sich berührten.

„Bevor du das jetzt tust”, sagte Ines. „Solltest du unbedingt wissen, dass ich eine glücklich verheiratete Mutter bin und Geliebte meiner Freundin. Wenn du dich darauf einlässt, dann wirst du mich nie für dich alleine haben.”
„Das ist mir gerade egal”, sagte diese und beugte sich vor und küsste Ines vorsichtig. „Du schmeckst so gut, wie du aussiehst.”
„Danke, namenloses Wesen. Das Kompliment gebe ich zurück.”
„Ich bin Nneka.”

Wieder küssten sich die beiden und Nneka strich über Ines Körper.

„So fest, warum ist das alles so fest?”
„Hattest du es weicher erwartet? Ich bin nicht dick. Ich bin schwanger.”
„Wirklich? Das ist voll schön”, Nneka strich weiter mit der Hand über Ines Bauch, während sie sich weiter küsten. Hinter ihnen hörten sie ein Seufzen. Ein Blick verriet, dass sich Natascha auf Johannes gesetzt hatte und wie üblich erst einmal einfach nur die angenehme Fülle genoss und das Fehlen des Schmerzes.

Aber schon waren sie wieder nur bei sich und küssten sich und nahmen dabei den Geschmack des jeweils anderen auf, während ihre Hände den Körper des jeweils anderen erkundeten. Sie ließen sich Zeit und sie hörten schon das heftige Stöhnen der anderen beiden, bevor sie sich selber gegenseitig an der Scham berührten. Ines legte sich nun auf den Rücken und sah Nneka erwartungsvoll an. Sie verstand und legte sich vorsichtig entgegengesetzt auf sie.

Ines bewunderte Nnekas dunkle Lippen und das rosa rote Fleisch dazwischen, bevor sie deren fähige Zunge an sich spürte. Tief drang dieses vor. Es fühlte sich an, als wären da auch ein paar Finger in ihr. Sie konnte sich gar nicht mehr auf den Anblick vor ihr konzentrieren. Sie spürte die Zunge von Nneka ihre Perle massieren und ihre Finger sowohl in ihrer Grotte als auch in ihrem Anus. Sie stöhnte heftig, als sie mit der Zunge nun auch an der kleinen Öffnung leckte, die über der Vagina lag und kam bereit nach dieser kurzen Behandlung heftig.

Sie schämte sich fast, weil sie wusste, dass sie dabei jetzt Nneka vollspritzte, aber die schien gerade darauf gewartet zu haben. Sie saugte alles auf, was sie preis gab. Sie drehte sich auf Ines und gab ihr etwas von ihrem eigenen Saft zurück, in dem sie Ines küsste.

Danach lagen sie eine Zeit nur beieinander.

„Du willst mich also in eine Schule entführen?”
„Ja, Nneka. Eine Mädcheninternat.”

Über den Autor

Erotische Geschichte

Ich schreibe täglich erotische Geschichten. Ich bin Redakteur auf der Website, auf der wir aktuelle und lange Sexgeschichten veröffentlichen.

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